Afrikaner in der reichen Welt können viel für Afrika erreichen: Packen wir es an. Wir bauen über das Internet die Black&White-Community auf

Afrikaner in der reichen Welt können viel für Afrika erreichen.

Unsere Initiative Black&White haben in Deutschland lebende Afrikaner und Einheimische gemeinsam aufgebaut. Wir treten dafür ein, dass Afrikaner und Europäer sich als Mitglieder der einen menschlichen Familie sehen und eine Welt aufbauen, in der alle Menschen menschenwürdig leben können. Eine Welt, in der wir alle Konflikte nicht mehr mit Krieg und Gewalt lösen, sondern nur noch mit friedlichen Mitteln. Das sind die Werte der UNO.

Früher hatte die Mehrheit der Europäer keine Chance, Menschen aus Afrika persönlich kennenzulernen. Ihr Wissen über die Lebensbedingungen der Menschen in Afrika ist nach wie vor sehr niedrig. Viele Europäer wissen nicht, dass viele Menschen in Afrika nicht die Lebensbedingungen haben, die Europäer für sich als selbstverständliche Rechte erachten, wie fließendes Wasser, kostenlose Schulbildung, sichere Gesundheitsversorgung, Mutterschutz oder Arbeitslosengeld und Sozialhilfe. Viele wissen auch nicht, dass Europas Entwicklung ohne Afrika ganz anders verlaufen wäre: Viele Vermögen wurden in der Zeit des europäischen Sklavenhandels erzielt. Die Industrialisierung hätte ohne Produkte von den Sklavenplantagen in Amerika, wie Baumwolle oder Zucerrohr, nie so erreicht werden können. Ohne die landwirtschaftlichen und mineralischen  Rohstoffe aus Afrika würden noch heute viele Fabrik in Europa stillstehen. Und Exportüberschüsse mit Afrika sichern in Europa Arbeitsplätze.  Auch Rassismus ist noch ein Thema: Viele Europäer denken immer noch, dass Afrikaner weniger können als sie, weniger wert sind. Viele wissen auch nicht, dass es in Afrika Menschen und Gruppen gibt, die für die gleichen Ziele wie sie eintreten, Frieden, Demokratisierung, Gerechtigkeit.

Wenn wir etwas ändern wollen, brauchen wir demokratische Mehrheiten. Menschen sich für Veränderungen engagieren. Dafür können wir die meisten Menschen nicht nur mit Worten gewinnen, das sind neue persönliche Beziehungen nötig von Menschen aus Afrika und Europa. Darüber kann Vertrauen aufgebaut werden und Anteilnahme aneinander. Wir werden nicht alle Europäer dafür gewinnen: Es gibt Gruppen der Bevölkerung, die an Kriegen und der Ausbeutung der Rohstoffe direkt verdienen. Ihr Einfluss ist stark in den Medien und Macht über das, was die Europäer wissen können. Die gilt es zu isolieren. Es gibt viele, die keine Ahnung haben, aber eigentlich für die Menschenrechte eintreten; aus humanistischen oder religiösen Gründen.  Die müssen wir erreichen, um Mehrheiten für eine faire Afrikapolitik zu gewinnen. Und wir tun das auch für die Europäer:
Die These der Nord-Süd-Kommission von vor 40 Jahren, dass am Ende das Überleben der ganzen Menschheit gefährdet ist, wenn es keine Nord-Süd-Gerechtigkeit gibt, stimmt: Mit 60 Prozent der weltweiten Rüstungsausgaben könnten die Grundbedürfnisse aller Menschen weltweit befriedigt werden. Das wäre eine wirkliche Basis für Frieden.
Afrikaner in Europa können da viel leisten, über ihre Bekanntenkreise selbst Vertrauen aufbauen. Wissen über aktuelle Entwicklungen in Afrika , das hier nicht verbreitet wird, weitergeben. Sie können sich in Vereinen und Parteien engagieren. Sie können Ungerechtigkeiten in der europäischen Außenpolitik anprangern. Konstruktive Vorschläge für eine andere Afrikapolitik machen, Brücken  bauen zwischen Aktiven hier und in Afrika. Und sie können hier Menschen aus anderen afrikanischen Ländern, mit anderen Religionen oder anderer Ethnien des eigenen Landes treffen und gemeinsam helfen Konflikte in Afrika zu überwinden. Sie können sich auch das Wissen über die Probleme in ihren Ländern, dass es hier an Universitäten gibt, aneignen und nach Hause transferieren. Hier steht viel mehr Geld für Wissenschaft zur Verfügung als in afrikanischen Ländern. Und nicht alle Wissenschaft dient nur europäischen Herrschaftsinteressen, es gibt auch viele Wissenschaftler, die für die Werte der Menschenrechte stehen.
Packen wir es an. Wir bauen über das Internet die Black&White-Community auf und hoffen, so das voranzubringen, was wir oben gesagt haben.

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