„Wir vergessen, dass wir alle im gleichen Boot sitzen!“ „Jeder Mensch hat das Recht, in Würde zu leben und sich voll zu entwickeln, und kein Land kann dieses Grundrecht verweigern.“ Er greift damit die Grundidee der Menschenrechtserklärung auf. Papst Franziskus wendet sich Ausgrenzung von Menschen und fordert gesellschaftliches und politisches Handeln in weltweit gemeinsamer, geschwisterlicher Verantwortung: Enzyklika „Fratelli tutti“: „Teile der Menschheit scheinen geopfert werden zu können zugunsten einer bevorzugten Bevölkerungsgruppe.“ Mauern zwischen den Menschen werden aufgebaut. In der gegenwärtigen Welt nimmt das Zugehörigkeitsgefühl zu der einen Menschheit ab, während der Traum, gemeinsam Gerechtigkeit und Frieden aufzubauen, wie eine Utopie anderer Zeiten erscheint. Wir erleben, wie eine bequeme, kalte und weit verbreitete Gleichgültigkeit vorherrscht, Tochter einer tiefen Ernüchterung, die sich hinter einer trügerischen Illusion verbirgt, nämlich zu glauben, dass wir allmächtig sind, und zu vergessen, dass wir alle im gleichen Boot sitzen.“

Die Enzyklika von Papst Franziskus für eine Welt von morgen„Eine Utopie anderer Zeiten“ In seinem dritten großen Lehrschreiben, der am Sonntag veröffentlichten Enzyklika „Fratelli tutti“, entwirft…

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