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  • Bosnier in großen Städte beginnen Vertreter ethnischen Denken abzuwählen

  • Wolfgang

    Mitglied
    16. November 2020 at 16:40

    Ethno-Denken aus dem 19. Jahrhundert

    Die bisher dominante SDA steht für ein System, das in Südosteuropa noch immer sehr prägend ist: Viele Bürger glauben, dass die Zugehörigkeit zu einer sogenannten ethnischen Gruppe, die mit religiöser Zugehörigkeit gleichgesetzt wird, ihr Leben bestimmen soll. Dieses Denken stammt aus dem 19. Jahrhundert und dominiert die Politik nicht nur in Bosnien-Herzegowina, sondern auch in Serbien. Dementsprechend wählen die Leute nationalistische Parteien, die diese völkischen Konzepte vertreten. Doch in den Städten wie in Sarajevo gibt es auch Menschen, die nicht dieses Ethno-Denken vertreten und sich als Bürger mit Rechten verstehen.

    Auch in der Altstadt von Sarajevo (Stari Grad) und sogar im konservativen Randbezirk Ilidža verlor die SDA. Izetbegović räumte dies ein. Einige forderten seinen Rücktritt. In Banja Luka wurde die im Landesteil Republika Srpska dominierende SNSD besiegt. Bürgermeister wird der 27-jährige Jungpolitiker Draško Stanivuković von der wirtschaftsorientierten PDP. Stanivuković hat sich in den vergangenen Jahren sehr tapfer für mehr Demokratie und Transparenz in der von der SNSD autokratisch geführten Republika Srpska eingesetzt.

    https://www.derstandard.at/story/2000121734102/ethnisches-denken-wurde-in-bosnien-herzegowina-abgestraft

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