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News Feed Forums Forum der Internationalen FriedensFabrik Wanfried Endergebnisse: MAS gewinnt mit 55,11 Prozent der Stimmen der Bolivianer*innen

  • Endergebnisse: MAS gewinnt mit 55,11 Prozent der Stimmen der Bolivianer*innen

  • Wolfgang

    Mitglied
    24. Oktober 2020 at 7:50

    <header>Endergebnisse sind da: MAS gewinnt mit 55,11 Prozent</header>

    Fast fünf Tage hat es gedauert, nun liegen die offiziellen Endergebnisse der Präsidentschaftswahlen in Bolivien vor. Demnach erzielte der Kandidat der MAS, Luis Arce, 55,11 Prozent der Stimmen, Carlos Mesa von der Comunidad Ciudadana 28,85 Prozent. Luis Fernando Camacho von der ultrarechten Allianz Creemos kam auf 13,97 Prozent.

    Der Vorsprung der MAS ist damit noch weit größer als Umfragen und später auch Hochrechnungen voraussagten. Zweifel, dass Luis Arce und die linke MAS wieder die Präsidentschaft holen, bestanden schon seit Tagen nicht mehr.

    Sogar die OAS gehörte schon zu den Gratulanten. Die Geschiche von 2019 hat sich somit nicht wiederholt

    https://amerika21.de/ticker/2020/endergebnisse-bolivien-wahl

    • This discussion was modified 7 months, 3 weeks aktiv. by  Wolfgang.
  • Wolfgang

    Mitglied
    24. Oktober 2020 at 8:13

    <b data-v-5f23b06a=““>Boliviens Demokratie hat ein bewegtes Jahr überlebt. Doch die Sozialisten stehen nach ihrem Wahlsieg vor grossen Herausforderungen

    Die vielleicht grösste: Wie sollen sie mit dem dem lange übermächtigen Evo Morales umgehen?

    https://www.nzz.ch/international/wahl-in-bolivien-arce-und-mas-vor-grossen-herausforderungen-ld.1582967

  • Wolfgang

    Mitglied
    24. Oktober 2020 at 8:25

    <b itemprop=“headline“>Morales kündigt nach Präsidentschaftswahl Rückkehr nach Bolivien an

    Parteikollege Arce hat Wahl klar gewonnen, die Wahlbeteiligung lag bei einem Rekordwert von 87 Prozent

    https://www.derstandard.at/story/2000121048483/morales-kuendigt-nach-praesidentschaftswahl-rueckkehr-nach-bolivien-an

  • Wolfgang

    Mitglied
    24. Oktober 2020 at 10:04

    Neben der Direktwahl des Präsidenten stimmten die Wähler auch über die Zusammensetzung der Plurinationalen Legislativen Versammlung Boliviens ab. Im Abgeordnetenhaus erreichte die MAS 73 von 130 Sitzen und verfügt über die absolute Mehrheit. CC kam auf 41 und Creemos auf 16 Sitze. Im 36 Sitze starken Senat verfügt die MAS über eine satte Mehrheit von 21 Sitzen. Die CC hat hier 11 und Creemos 4 Sitze. Bemerkenswert ist die Geschlechterverteilung im Senat. Von 36 Vertretern sind 20 Frauen. Damit verliert die MAS ihre Zweidrittelmehrheit in beiden Kammern im Gegensatz zur vorherigen Legislaturperiode. Das bedeutet, dass die MAS bei der Verabschiedung von Gesetzen zu Verhandlungen mit der Opposition gezwungen ist.

    Der deutliche Vorsprung und die absolute Mehrheit verleiht der neuen Regierung eine hohe Legitimität. Nichtsdestotrotz regt sich immer noch Widerstand gegen den Wahlausgang, der vor allem aus dem Tieflanddepartment Santa Cruz kommt. Dort versammeln sich seit den letzten vier Tagen regelmäßig Tausende Menschen und protestieren wegen angeblichen Unregelmäßigkeiten bei der Stimmauszählung. Juan Martín Delgado, Führer der Jungen Cruzeñischen Union (Unión Juvenil Cruceñista, UJC), rief deshalb gestern zum Bürgerstreik ab Samstag 24 Uhr auf. Der Präsident des nahestehenden Comité Pro Santa Cruz, Rómulo Calvo, schloss sich dem Aufruf jedoch nicht an, weil „es nicht der richtige Moment sei“. Er sei der Meinung, dass zuerst alle juristischen Mittel zum Einsatz kommen müssten. Zudem sei zuerst eine Versammlung der Bürger von Santa Cruz abzuhalten, bevor derartige Maßnahmen getroffen werden könnten. Delgado warf seiner Schwesterorganisation daraufhin vor, dass sie sich einer „Komplizenschaft des Schweigens“ schuldig mache und die Jugendorganisation „bereits zuvor verraten“ habe.

    Die Senatspräsidentin, Eva Copa, hat unmittelbar nach der Pressekonferenz der TSE die offizielle Amtseinführung von Luis Arce und seinen Vize, David Choquehuanca, für den 8. November in La Paz festgelegt. Das TSE wird am kommenden Dienstag die Ernennungsurkunden für die Parlamentarier und am Mittwoch für die Präsidentschaft ausstellen. Danach muss innerhalb von zwei Wochen die Amtsübergabe vonstattengehen. Das bedeutet, dass die De-facto-Regierung noch maximal bis zum 11. November im Amt bleiben kann. Wiederum maximal 120 Tage danach müssen die Regionalwahlen durchgeführt werden, bei denen die Gouverneure, Bürgermeister und Regionalparlamente bestimmt werden. Der Wahlkampf geht also direkt in die nächste Runde.

    https://amerika21.de/2020/10/244694/mas-endgueltiges-ergebnis

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