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  • Europas Agrarpolitik auf Kosten der Ärmsten im Süden der Welt – Webinar am Sa.

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    Administrator
    14. Oktober 2020 at 13:33

    Europäische Agrarpolitik auf Kosten der Ärmsten im Süden – Webinar: Samstag, 17.10., 19 Uhr: https://us02web.zoom.us/j/3216854044#success

    Die EU-Agrarsubventionen sind nicht nur teuer und verzerren den Binnenmarkt, sondern sie haben auch weitreichende Konsequenzen für Entwicklungsländer. Was denken wohl afrikanische Farmer darüber, dass die EU ihre Bauern subventioniert und deren Produkte nach Afrika exportiert?

    Über diesen Link bist du dabei:: https://us02web.zoom.us/j/3216854044#success

    Die EU-Agrarsubventionen kosten nicht nur viel und verzerren den Binnenmarkt, sondern sie haben auch weitreichende Konsequenzen für die ärmsten Länder der Welt. Was denken eigentlich afrikanische Farmer darüber, dass die EU ihre Bauern subventioniert und deren Produkte dann nach Afrika exportiert?

    Mehr als ein Drittel des EU-Haushalts, knapp 60 Mrd. Euro jährlich, fließt bis heute in die Taschen der europäischen Landwirte. Auch wenn das Budget für den Bereich „Natürliche Ressourcen und Umwelt“ im Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2021–2027 wahrscheinlich sinken wird, bleibt es ein großer und entscheidender Posten. Das wird sich mittelfristig auch nicht ändern. Aus liberaler Sicht ist das gleich aus zwei Gründen problematisch. Erstens verdienen eher Zukunftsaufgaben wie Bildung und Forschung eine derartige Priorität. Und zweitens verzerren Subventionen den Wettbewerb – im Binnenmarkt sowie darüber hinaus.

    Doch die EU weist jegliche Schuld von sich: Seit die Subventionen nicht mehr pro Produkt (gekoppelte Zahlungen), sondern pro Hektar (entkoppelte Zahlungen) und für Nachhaltigkeit gezahlt würden, gebe es keine marktverzerrenden Effekte mehr. Es ist zwar zutreffend und ökonomisch auch schon ein Fortschritt, dass der künstliche Produktionsanreiz durch die Mengensubvention weggefallen ist. Doch die derzeitige Flächensubvention verbilligt die Mengenproduktion der Bauern ebenfalls. Eine weitere Verzerrungswirkung ergibt sich daraus, dass die Bauern riskanter investieren, wenn infolge der Direktzahlungen ein sicherer Cashflow da ist. Ohne Agrarsubventionen sähen die Investitionen anders aus und in der Produktion entstünden wahrscheinlich weniger Überschüsse.

    Doch nicht nur im Binnenmarkt, sondern auch darüber hinaus machen sich die Verzerrungen bemerkbar. Gerade in den ärmsten Ländern der Welt spüren die Menschen tagtäglich die Folgen dieser Politik. Denn dorthin fließt die massive Überproduktion an landwirtschaftlichen Erzeugnissen aus der EU. Die lokalen Produzenten, die ohne Subventionen auskommen müssen, können mit den subventionierten Landwirten aus der EU nicht konkurrieren, und es gehen Arbeitsplätze verloren.

    über diesen Link bist du dabei:: https://us02web.zoom.us/j/3216854044#success

    weiter: https://liberal.freiheit.org/liberal-022020/folgen-der-eu-agrarsubventionen/?

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