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  • Folgen von Corona vernichtet Chancen auf Überweisungen der Diaspora zu Familien

  • BlackandWhite

    Administrator
    17. Oktober 2020 at 11:10

    RÜCKÜBERWEISUNGENRemittances: Wenn das Geld ausbleibt

    Kein Job, kein Geld: Weil Corona viele Migranten arbeitslos macht, brechen auch die Rücküberweisungen ein. Eine bedrohliche Entwicklung für 800 Millionen Menschen, für die diese Geldtransfers lebensnotwendig sind.

    Ausgerechnet in dem Moment, in dem finanzielle Unterstützung besonders wichtig ist, weil Corona weltweit Hunger und Armut verschärft, verringern sich die Rücküberweisungen weltweit. „Nach dem Lockdown sind die Zahlungen im April und Mai stark eingebrochen“, bestätigt Weltbank-Sprecherin Alexandra Klopfer Hernandez gegenüber der DW.

    Im Juni und Juli seien die Rücküberweisungen zwar wieder etwas angestiegen. Doch Hernandez ist alles andere als optimistisch: „Aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit unter Migranten und der Wirtschaftskrise gehen wir davon aus, dass sich die Überweisungen weiter verringern.“

    2019 überwiesen Migranten noch mehr als 550 Milliarden Dollar an ihre Familien, über 130 Milliarden Dollar davon kamen aus Europa.

    Mehr Geld als alle ausländischen Entwicklungshilfen

    „Die Not der rund 800 Millionen Menschen, die zum Überleben auf die Überweisungen angewiesen sind, wird sich verschärfen. Auch die wirtschaftliche Stabilität in vielen armen Herkunftsländern ist gefährdet“, heißt es bei Knomad. Denn durch Rücküberweisungen fließe mehr Geld in diese Länder als durch alle ausländischen Direktinvestitionen und Entwicklungshilfen zusammen.

    https://www.dw.com/de/remittances-wenn-das-geld-ausbleibt/a-55285883

    • This discussion was modified 8 months aktiv. by  BlackandWhite.

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