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  • Webinar:Sollte die EU zur Friedenssicherung in Ghana ihre Handelspolitik ändern?

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    Administrator
    6. Oktober 2020 at 10:35

    Sollte Europa zur Sicherung des Friedens in Ghana seine Handelspolitik ändern?

    Webinar über die Probleme der europäischen Handelspolitik für die Bauern in Westafrika, Samstag, 17. Okt. 19 Uhr (5 pm Ghanatime)

    Ein wesentlicher Grund für Risiko einer Gewalteskalation im Zusammenhang mit den Wahlen im Dezember in Ghana ist die Perspektivlosigkeit vor allem der jungen Leute. Sie trifft selbst für viele von denen zu, die eine gute Schul- und Hochschulbildung haben. Diese Perspektivlosigkeit ist auch ein Hauptgrund, der Menschen zur Flucht nach Europa veranlasst.

    Diese Perspektivlosigkeit birgt aber auch ein großen Risiko für den Inneren Frieden in Ghana. Politische Kräfte, die auch mit Gewalt ihre Interessen durchsetzen wollen, können dadurch Unterstützer finden.
    Wir wollen die Ghanaer unterstützen, die eine Gewalteskalation verhindern wollen. Dazu ist vor allem eine wirtschaftspolitische Konzeption für das Land nötig, das für die jungen Leute in Ghana Perspektiven schafft. Sie muss vor allem von politischen Kräften in Ghana entwickelt werden.

    Zur Überwindung der Perspektivlosigkeit können wir aber auch in Deutschland und Europa einen Beitrag leisten. Die Wirtschaft in Ghana ist sehr stark von Außen abhängig, vor allem von der europäischen Außenwirtschaftspolitik. Wie sich europäische Handelspolitik sich für die Bauern in Ghana auswirkt, hat Alice Schmidt in ihrer Doktorarbeit untersucht.
    Sie wird ihre Erkenntnisse am Samstag, den 17. Oktober um 19 Uhr bei einem Webinar in englischer Sprache mit einem Powerpoint-Vortrag vor und zur Diskussion stellen

    Der Link zum Webinar: https://us02web.zoom.us/j/3216854044#success

    Sie wird über folgende Themen vortragen:

    „Die Handelspolitik ist ein entscheidender Faktor in der Bekämpfung der Armut in den ärmsten Ländern der Welt. Allerdings ist gerade der Handel zwischen der EU und Afrika mit vielen Problemen behaftet: Wie ist die Handelspolitik mit afrikanischen Ländern strukturiert? Wie wirken sich insbesondere im Agrarbereich Exporte aus der EU in Afrika auf lokal Produzierende aus? Und inwiefern, spielt die Agrarpolitik eine Rolle? Auf diese Fragen wird Alice Schmidt (30), Doktorandin an der Universität Münster, eingehen. Sie forscht im Rahmen ihrer Doktorarbeit seit einigen Jahren dazu und hat in den drei westafrikanischen Ländern Ghana, Nigeria und Liberia Forschungsinterviews mit LandwirtInnen, PolitikerInnen, TrainerInnen, ForscherInnen und NGO-VertreterInnen zu den drei Produkten Geflügel, Fisch und Milchpulver geführt.“

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