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News Feed Forums Forum der Internationalen FriedensFabrik Wanfried Trump verschärft Spannungen mit China noch weiter Reply To: Trump verschärft Spannungen mit China noch weiter

  • Wolfgang

    Mitglied
    15. November 2020 at 9:34

    Zusammen mit 14 Staaten im asiatisch-pazifischen Raum schließt China nach Marathonverhandlungen ein historisches Freihandelsabkommen ab. Die Bündnispartner waren bereits vorher für 29 Prozent des weltweiten Handelsvolumens verantwortlich – und könnten noch einflussreicher werden.

    Ungeachtet des Handelskonflikts mit den USA hat China mit 14 asiatisch-pazifischen Staaten das größte Freihandelsabkommen der Welt abgeschlossen. Nach achtjährigen Verhandlungen erfolgte die Unterzeichnung zum Abschluss des virtuellen Gipfels der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean in Vietnams Hauptstadt Hanoi. Die „regionale, umfassende Wirtschaftspartnerschaft“ oder RCEP, wie der Pakt abgekürzt wird, umfasst 2,2 Milliarden Menschen und rund ein Drittel der weltweiten Wirtschaftsleistung. Das Abkommen verringert Zölle, legt gemeinsame Handelsregeln fest und erleichtert damit auch Lieferketten. Es umfasst Handel, Dienstleistungen, Investitionen, E-Kommerz, Telekommunikation und Urheberrechte.

    RCEP steht für „Regional Comprehensive Economic Partnership“. Neben der zweitgrößten Volkswirtschaft China und den zehn Asean-Staaten Vietnam, Singapur, Indonesien, Malaysia, Thailand, Philippinen, Myanmar, Brunei, Laos und Kambodscha beteiligen sich auch Japan, Australien, Südkorea und Neuseeland. Gerade vor dem Hintergrund des laufenden Handelskrieges mit den USA ist der Freihandelspakt ein großer Erfolg für die kommunistische Führung in Peking.

    <b itemprop=“headline“>Freihandelspakt ist von „massiver Bedeutung“

    Das Abkommen wird nach Ansicht von Experten die wirtschaftliche Integration in der Asien-Pazifik-Region voranbringen und protektionistischen Tendenzen entgegenwirken. Die RCEP-Staaten standen vor der Corona-Krise für 29 Prozent des weltweiten Handelsvolumens – etwas weniger als die EU mit 33 Prozent. Der Anteil der RCEP-Gemeinschaft dürfte aber steigen, wie Experten erwarten. „RCEP wird die wirtschaftliche und strategische Landkarte des Indo-Pazifiks neu zeichnen“, sagte Jeffrey Wilson vom Australischen Strategischen Politik-Institut (ASPI). Der Freihandelspakt sei von „massiver Bedeutung“. Er werde auch den Bemühungen für eine wirtschaftliche Erholung nach der Pandemie „einen Anschub geben“.

    <b itemprop=“headline“>https://www.n-tv.de/wirtschaft/China-knuepft-weltgroessten-Freihandels-Deal-article22169582.html

    <b itemprop=“headline“>

    <b itemprop=“headline“>CHINA SCHAFFT GRÖSSTE FREIHANDELSZONE DER WELT – EUROPA UND USA STEHEN NUR AM RAN

    Die Volksrepublik China verhandelt derzeit mit 15 asiatisch-pazifischen Staaten ein Freihandelsabkommen und würde damit die größte Freihandelszone der Welt schaffen. Den deutschen Medien waren diese weitreichenden Entwicklungen bisher lediglich ein paar Randspalten wert. Wieder einmal zeigt sich: Europa und die USA stehen bei der momentan stattfindenden handelspolitischen Globalisierung Asiens bloß am Spielfeldrand. Während unsere Debatte über die Entwicklungen in Asien immer noch sehr innerdeutsch und -europäisch geprägt ist, übersehen wir, dass China mit Hochdruck daran arbeitet, eine handelspolitische Führungsrolle im Asien-Pazifik-Raum zu übernehmen.

    https://www.diplomatisches-magazin.de/artikel/handel-china-schafft-groesste-freihandelszone-der-welt-europa-und-usa-stehen-nur-am-rand/